Unsere CD Carl Loewe: Palestrina – Oratorium wurde in der Presse besprochen:
Eine wahrhaft spektakuläre Wiederauferstehung. (…) Sodann steht mit Meisters ureigenem Gewächs, dem Kammerchor Vox Quadrata, ein Vokalensemble zu Gebote, von dem man eigentlich nur träumen kann; mit einer geradezu mustergültigen Registermischung, eher jung, zupackend, dabei von einer chorischen Disziplin wie aus dem selbstgemalten Bilderbuch; mit lupenreiner Intonation, makellosen Absprachen, dynamischem Spektrum von Pol zu Pol, virtuoser Wendigkeit und einem Gestaltungsspektrum, das kein professioneller Rundfunkchor überzeugender hinbekäme― Gertie Pohlit, Rheinpfalz, 14. März 2026
Der Dirigent Tristan Meister kennt keine Berührungsängste, spürt dem romantischen idealisierten Klang nach, der die Komposition zu einem Hörgenuss macht. Dieser bleibt glücklicherweise vollkommen ungetrübt von Intonationsunreinheiten. Die Chorformation Vox Quadrata ist da vorbildlich mit dem substanzreichen vollen Klang vor allem in den unteren Dynamikstufen (…).― Raimund Frings, Das Opernglas 03/2026
(Tristan Meister) animiert den Chor Vox Quadrata zu hochaktivem, hymnischen oder auch – als Krieger – angriffslustigem oder erregtem Gesang. Vor allem die Männerchöre (Krieger, Jesuiten) glänzen mit triumphalem Klang. Im zweiten Teil (…) wird Vox Quadrata hochenergisch, blockhaft und gleichzeitig sehr beweglich, in allen Stimmgruppen hervorragend besetzt. Und auch Palestrinas Original-Musik gestalten die Sänger und Sängerinnen stilistisch bewandert: dicht und fließend gesungen und schwellend, dabei vor allem in den Frauenstimmen von geradezu knabenchorhafter Reinheit – wie flüssiges Gold.― Reiner W. Janka, Klassik Heute, 6. Januar 2026
Vox Quadrata bringt Choräle ebenso auf den Punkt wie einen volkstümlichen Chor der Winzer; die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz umgibt das Geschehen mit fein gesetzten Klangfarben. Lukas Siebert als Palestrina und Johanna Beier als seine Gattin sind sehr gut besetzt (…).― Susanne Benda, FonoForum 04/2026
Mit jedem Hören entdeckt man in dem Werk neue Überraschungen. Das ist auch den hervorragenden Chor- und Orchesterleistungen im Live-Mitschnitt aus der Mannheimer Christuskirche zu verdanken, der (auch in etwas problematischer Akustik) nicht nur den Geist des Konzertes, sondern vor allem die Schätze und vielen feinen Valeurs des Werks zu vermitteln weiß, ohne sich im Detail zu verlieren. (…) Nicht immer hat man solch einen Gleichklang und ein solches Verständnis für die Musik auch von Seiten des Chores, der nicht nur in allen unterschiedlichen ‚Rollen‘ überzeugt, sondern auch stets wortverständlich ist. Immer ist die Spannung dramaturgisch klug geschürzt und von genau passendem Gewicht.― Jürgen Schaarwächter, klassik.com, 23. März 2026